Unsere Philosophie

Das millhouse ist 2008 aus der Not unseres eigenen Dentallabors entstanden und unser Team besteht hauptsächlich aus Zahntechnikern und Zahntechnikermeistern. Wir kennen also die alltäglichen Probleme und Hürden der Labore.

Unser Ziel ist es, für diese Probleme und Hürden, Lösungen und Hilfen zu bieten, die für den einzelnen Zahntechniker im Alltag leicht umgesetzt werden können. Benötigt eine Lösung mehr Zeit als die eigentliche Aufgabe, ist es keine Lösung, sondern ein Umweg. Wir bestehen auf wirklicher Einfachheit.

Ein Beispiel für so eine einfache Lösung ist AllinONE. Die Fertigung von passenden Primär- Sekundärteilen mit Modellguss war für Labore noch nie so einfach. Vorallem wissen Sie bei jeder Arbeit im Vorhinein, dass sie am Ende genau die Friktion haben, die Sie brauchen.

Zahlen und Fakten


  • 3 Mikron 5-Achs-Industriefräsmaschinen (ca. 25t)

  • 3 Cybaman 6-Achs-Fräsmaschinen (ca. 1,8t)

  • 1 Willemin 5-Achs-Fräs-Drehzentrum (ca. 2t)

  • 2 Fanuc Roboter

  • 1 EOS SLM Maschine (ca. 0,5t)

  • Max. mögliches Output 860 Einheiten pro Tag

Unsere Geschichte

Der Grundstein wird gelegt 2001 - 2003
Sören Hohlbein

2001

Sören Hohlbein beginnt seine Anstellung als Zahntechniker bei der W.K. Dentalwerkstatt GmbH im historischen Stadtkern von Hofheim. Das Team besteht aus Sören Hohlbein und Walter Kiefer sowie drei Mitarbeitern.

2002

Anschaffung eines Etkon-Scanners, um künftig zahntechnische Konstruktionen am Computer (CAD) auszuführen.

2003

Sören Hohlbein absolviert erfolgreich seine Zahntechniker-Meisterprüfung. In diesem Jahr muss Herr Walter Kiefer aus gesundheitlichen Gründen aus der Geschäftsführung zurücktreten. Herr Hohlbein ergreift die Initiative und übernimmt das Unternehmen.
Die D + H Zahntechnik GmbH ist geboren.

Vom Zahnlabor zum Fräszentrum 2004 - 2008

2004

Nur ein Jahr später arbeiten bereits vierzehn Mitarbeiter/innen für die D + H Zahntechnik.

2005

Die Gesundheitsreform stellt viele Unternehmen in der Dentalbranche vor große Herausforderungen, darunter auch die D + H Zahntechnik. Das Dentallabor halbiert ihre Mitarbeiterzahl und verlagert ihren Schwerpunkt von analoger auf digitale Produktion.

2007

Die Auftragslage verbessert sich. Die D + H Zahntechnik GmbH ist sogar gezwungen, zusätzliche Arbeitsräume für das wieder wachsende Team zu schaffen. Das zahntechnische Handwerk wird kontinuierlich optimiert und weiterentwickelt.

Ein Wechsel der Technologie-Systeme wegen Anbieterproblemen wird für das expandierende Unternehmen erforderlich. Die erste CNC-Anlage für medizinische Zirkon-Verarbeitung wird angeschafft.

2008

Die zunehmende Spezialisierung auf modernste Fertigungsverfahren macht es erforderlich, den CAD-/CAM-Bereich auszulagern.

Aus diesem Teil der D + H Zahntechnik wird das Fräszentrum millhouse GmbH.

Das millhouse expandiert 2009 - 2010

2009

Das millhouse startet mit einer 8 Tonnen schweren Fertigungsanlage - der Mikron HSM 400U - für Nichtedelmetalle und einem 6-Achsigen Cybaman Replicator für die Verarbeitung von Edelmetallen. Zudem schafft es sich einen 3D-System-Drucker an, um Erfahrungen mit der additiven Fertigung zu sammeln.

2010

Inzwischen fertigt das millhouse auf einer Gesamtfläche von 450 m2 hochwertige Dentalerzeugnisse. Um das Produktspektrum für ihre Kunden erweitern zu können, benötigt das millhouse weitere Arbeitsfläche. Ein Umzug wird unumgänglich.

Mit etwas Glück stößt Sören Hohlbein auf ein freiwerdendes 2-etagiges Gebäude in Wallau, zwischen Hofheim und Wiesbaden, dem heutigen Firmenstandort des millhouse. Um optimale Produktions- und Logistikleistungen garantieren zu können, werden erhebliche Umbaumaßnahmen am Gebäude durchgeführt und gleichzeitig eine weitere CNC-Industriefräsmaschine aufgestellt.

millhouse in aller Munde 2011 - 2014

2011

Zum Jahresbeginn bezieht das Team die neuen Büroräume und die große neue Fertigungshalle. Der Kauf einer weiteren Mikron HSM 400ULP erfolgt.

2012

Das Technologiezentrum millhouse läuft sehr erfolgreich. Die Kunden wissen die Kompetenz und Zuverlässigkeit des hochmotivierten millhouse-Teams zu schätzen. Das Unternehmen erweitert seine Fertigungsstraße, so dass nun jeweils drei HSM- und Cybaman-Maschinen die eingehenden Kundenaufträge abarbeiten.

2014

Eine neu erworbene Roboterzelle sorgt für die Vollautomatisierung an der Beamikon-Steuerung.

Die Automation geht weiter 2015 - 2017

2015

Mittlerweile arbeiten hier mehr als 30 erfahrene und hochmotivierte Mitarbeiter unter der Leitung von Sören Hohlbein. Das Unternehmen orientierte sich von Anbeginn am Puls der Zeit und wird auch künftig ihren Kunden und Partnern neuste technologische Standards bereitstellen. Die Anschaffung einer weiteren Roboterzelle zur Automation der Cybaman-Maschine ist eine dieser lohnenden Inventionen.

2016

Die Inbetriebnahme einer EOS SLM Maschine erweitert den Maschinenpark um eine zusätzliche Fertigungstechnologie.
Die SLM Technik bietet für die äußeren Strukturen mehr Freiheit und ist für einige Indikationen eine kostengünstigere Alternative.

2017

Pünktlich zur IDS präsentiert das millhouse zwei Schlüssel-Technologien für den Dentalmarkt. Die Hybridfertigung besteht aus einem zweiteilgen Prozess. Die Struktur wird im SLM-Verfahren gebaut und anschließend in der Fräsmaschine nachgefräst. Damit hat das millhouse insgesamt 3 verschieden Fertigungsarten: Additiv, Subtraktiv und Hybrid.

Als zweite Technologie wurde AllinONE vorgestellt - die einzeitige Fertigung von Primär- und Sekundärteilen.
Besonders interessant ist, dass beide Techniken auch miteinander kombinierbar sind.